Die Taube, die nie fliegen kann, hat sich mit besonderen Hunden angefreundet

Hermann, die Taube, saß schon seit mehreren Tagen auf dem Parkplatz an derselben Stelle. Jemand rief mit verschiedenen Behinderungen bei der Tierschutzstiftung an, und ein Mitarbeiter der Organisation kam, um ihn abzuholen.

“Herman war am Verhungern und musste mehrere Tage lang über eine Sonde gefüttert werden. Dann nahm er einen speziellen Napf mit Futter und Wasser in die Hand”, sagte Susie Rogers, eine Spezialistin für die Pflege von Tieren mit Geburtsfehlern.

Bei Herman wurde eine Infektion festgestellt, die das Nervensystem der Tauben angreift. Die Krankheit führt dazu, dass die Flügel und der Kopf flattern und der Hals sich krümmt. Die Flügel und Beine des Vogels werden gelähmt, und wenn er landet, fällt er und kann nicht picken. Hermans Hals hat gelitten – er ist buchstäblich zur Seite gedreht worden. “Herman wird nicht mehr fliegen können”, erklärte Susie.

Im Rehabilitationszentrum lebt die Taube inmitten der behinderten Tiere. Er hat sich mit den Welpen angefreundet. Zuerst mit Lundy, der nicht richtig laufen konnte.

Dann mit Mandy. Herman schläft auf dem Hundebett und lässt sich von seinem vierbeinigen Freund abschlecken. Die Taube ist nicht zu allen Wangen freundlich: einige mag sie, andere schlägt sie mit den Flügeln. Susie sagt, Herman benimmt sich wie ein Hund. Er ist neugierig, bettelt um Futter und wandert im Haus herum. Er mag es auch, wenn man mit ihm kuschelt.

Susie sagt, dass ihre Haustiere sehr anhänglich sind. Sie bringen einen oft zum Lächeln.

 

Quelle: www. ndtv.com

 

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