"Unser Kätzchen": Wie ein Pallas-Katzenbaby lebt, das in einer Familie mit Menschen aufgewachsen ist

Wilde Tiere müssen in der Wildnis leben. Doch manchmal liegt das Schicksal ihrer Nachkommen ganz in menschlicher Hand. So erging es einem Pallas-Katzenbaby.

Seine Mutter hatte ihr Nest an einem sehr ungünstigen Ort gebaut – in einem verlassenen Eisenbahnwaggon, und als dieser zur Reparatur abgeschleppt wurde, bekam sie einfach Angst und lief in den Wald davon. Das Kätzchen wurde allein gelassen.

Nachdem der flauschige Fund entdeckt worden war, wurde er von Vadim und Olga aufgenommen.

Sie nannten sie Dascha. Sie wurde dehydriert und mit Kochsalzlösung aus einer Spritze entwöhnt, und als sie stark genug war, gab man ihr Milch.

Mit der Zeit lernte Dascha, aus einem Babyschnuller zu trinken. Nach dem Essen ist eine Bauchmassage ein Muss (so machen es auch Katzenmütter für ihre Babys).

Dascha schläft in einem behelfsmäßigen Bau aus einem Pappkarton. Als sie kräftiger wurde, bekam sie eine Spezialnahrung, und im Alter von 1,5 Monaten probierte sie Fleisch.

Dascha hat sich an die Menschen gewöhnt, sie hat gelernt, auf das Sofa oder das Bett zu klettern, aber sie wird immer in ihrer “Höhle” übernachten.

Ein paar Monate später begann Dascha, aus ihrem Nest in die Natur zu kommen.

Neben einer Pallas-Katze leben zwei weitere Katzen und ein Kater im Haus. Zunächst entwickelte sich die Freundschaft zwischen Haustieren und Wildtieren nicht, aber später gelang es ihnen, Freunde zu werden.

Die Pallas-Katze wuchs sehr launisch auf. Dascha akzeptierte Zuneigung nur von ihrer “Adoptivmutter”.

Und doch war sie eine Wildkatze, sie wuchs heran und lebte immer mehr auf sich allein gestellt. Sie begann, getrennt von ihren “Eltern” zu schlafen.

Es musste eine Entscheidung über Daschas Zukunft getroffen werden.

Man beschloss, sie in den Kordon des daurianischen Naturreservats zu bringen, ein Gebiet, das von Pallas’ Katzen bewohnt wird. Als Dascha das erste Mal frei war, rannte sie in den Wald, aber sie wurde zurückgebracht, damit sie sich nicht verirrt und sich an ihr neues “Versteck” gewöhnt.

“Man glaubte immer noch, dass sie noch nicht unabhängig genug sei und ihre Familie brauche. Von morgens bis abends erkundete Dascha den Kordon. So verlief ihr Leben an dem neuen Ort.

Quelle: startface.com

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