80 Kilo in fünf Jahren: Wie ein Junge lebt, der den ganzen Tag ununterbrochen isst

Häufig sind Kinder und Jugendliche übergewichtig. Das liegt daran, dass sich ihr Stoffwechsel noch nicht stabilisiert hat. Aber ein brasilianisches Kind namens Misael Caldonho Abreu bricht jeden erdenklichen Rekord.

Misael wurde im Jahr 2011 geboren. Der Junge zeigte in seinem ersten Monat eine wahre Liebe zum Essen und nahm in den ersten 30 Tagen seines Lebens drei Kilo zu, was alle Ärzte, die ihn sahen, beeindruckte.

Aber die Geschwindigkeit der Gewichtszunahme hat sich mit dem Alter überhaupt nicht verändert. Im Alter von fünf Jahren wog der Junge bereits so viel wie ein erwachsener Mann. Die Höchstgewichtsmarke lag damals bei 80 Kilogramm. Die Ärzte schlugen daraufhin Alarm und begannen, das Kind zu untersuchen, um festzustellen, ob der Zustand lebensbedrohlich war oder nicht.

Eine umfassende Untersuchung ergab Schilddrüsenprobleme und eine seltene genetische Störung – das kongenitale Prader-Willi-Syndrom. Dieser Zustand wird durch ein Fragment der Gene seines Vaters verursacht, das aus irgendeinem Grund verloren gegangen ist.

Das erst 1956 erstmals beschriebene Syndrom ist kaum bekannt und tritt bei einem von 15.000 Kindern auf. Sie ist in der Regel durch Fettleibigkeit, geistige Retardierung, Gesichtsdysmorphie und andere Defekte gekennzeichnet. Es ist die Krankheit, die einen Jungen ständig hungrig macht.

Die brasilianischen Ärzte wissen nicht, wie sie dem Jungen helfen können. Die Arbeit mit einem Psychologen, die Einschränkung der Ernährung usw. halfen nicht. Daraufhin wurde dem Jungen ein täglicher Spaziergang verordnet, aber auch damit kam er nicht allein zurecht, und seine Eltern mussten ihn bei der Fortbewegung unterstützen.

Der Junge merkt selbst, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Er betrachtet sich oft im Spiegel und vergleicht sich mit Gleichaltrigen. Und die Reaktion der Gesellschaft – nicht jeder versteht, dass das Kind keine Kontrolle über sich selbst hat – hilft Misael nicht, sich selbst zu akzeptieren.

Aber die Eltern hoffen, dass das Kind in ein anderes Land geschickt werden kann, wo die Medizin besser entwickelt ist. Für den jungen Brasilianer geht es um Leben und Tod. Es ist nämlich so, dass er manchmal im Schlaf aufhört zu atmen. Und nur eine komplexe Therapie kann helfen.

Quelle: petpop.com

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