Pures Glück: die einsamste Bärin sieht zum ersten Mal die alpine Natur

Das Bärenbaby, das Jambolina genannt wurde, wurde im Januar 2009 geboren. Der Besitzer des Zirkus kaufte sie auf und begann, sie zu trainieren. Das Bärenjunge ist klug aufgewachsen, aber es hatte noch nie einen anderen Partner seiner Art. Die Pandemie hat ihr auch die Freiheit genommen, die sie früher hatte, um in der Arena aufzutreten.

Der Besitzer sperrte Jambolina in einen Käfig, der in der Garage abgestellt war. Nach dem Gesetz dürfen Bären von privaten Besitzern gehalten werden. Sie müssen jedoch nachweisen, dass das Tier legal erworben und nicht aus der Wildnis entnommen wurde.

Darüber hinaus muss der Bär ein Gehege von mindestens 30 Quadratmetern und einer Höhe von mindestens 3 Metern haben. Der Käfig von Jambolina entsprach nicht diesen Bedingungen, und die Enge machte das Tier krank.

Die internationale Stiftung Vier Pfoten kaufte die Bärin von ihrem Besitzer und plante, sie in einem Rehabilitationszentrum unterzubringen. Dort war kein Platz mehr für sie, und so suchten sie im Ausland ein Zuhause. Und sie haben es gefunden – in den Alpen, in der Gemeinde Arosa, in einem Reservat namens Bärenland.

Im vergangenen Dezember wurde eine einsame Bärin in Begleitung von zwei rumänischen Bären in die Schweiz transportiert. Einen Teil des Weges legte sie schlafend zurück.

Als Jambolina das erste Mal im Reservat ankam, war sie sehr nervös, weil sie sich in der freien Natur aufhielt. Der wissenschaftliche Betreuer Dr. Hans Schmid sagte jedoch, dass dieses Verhalten völlig natürlich sei. “Skepsis ist eine wichtige Überlebensstrategie für Tiere und Menschen”, fügte er in einem Interview hinzu.

Jambolina ist nun aus dem Winterschlaf erwacht und bereit, ihre wunderbare Freiheit in dem 28.000 m2 großen Naturschutzgebiet zu genießen. Die Aufnahmen zeigen, wie das Bärenjunge an seiner Unterkunft schnüffelt, vorsichtig nach draußen schaut und dann ins Gras tritt.

Es hat nicht lange gedauert, bis sie sich an ihren neuen Platz gewöhnt hat – nach ein paar Sekunden rennt sie den grünen Hügel hinunter und stürzt sich in einen kleinen Teich. Nach dem Bad erkundet Jambolina weiter ihr neues “Zuhause” und schaut sich bei den Dutzenden von Besuchern und Mitarbeitern um, die sie beobachten.

Schließlich scheint sich die Bärin zu entspannen und beginnt, mit den Ästen zu spielen und in den Teich hinein- und wieder herauszuspringen. All dies geschieht vor dem Hintergrund der atemberaubenden schneebedeckten Alpen.

Quelle: goodhouse.com

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