Wie ein 3 200 Jahre alter Baum wächst: Die Menschheit wird verschwinden, aber er wird bleiben

Im Sequoia-Nationalpark in der südlichen Sierra Nevada gibt es einen Ort, zu dem alle Wanderwege führen. Dort, an einem flachen, malerischen Hang in 2.100 Metern Höhe, wächst ein riesiger Baum. Sein rötlich-brauner, ockerfarbener Stamm ist mit mehreren Schichten faltiger Rinde bedeckt. Der Stamm hat an der Basis einen Durchmesser von 8 Metern: Da passt ein ganzer Speisesaal hinein!

Um den Scheitel oder die Form des Scheitels zu sehen, muss man den Kopf zurücklegen, bis es im Nacken schmerzt. Trotzdem ist es fast unmöglich, zu dem riesigen Baum hinaufzuschauen. Der Baum hat einen Namen – Präsident. Der Riesenmammutbaum, oder Sequoiadendron giganteum, wurde vor neun Jahrzehnten nach dem amerikanischen Präsidenten Warren Harding benannt.

Er ist kaum der größte Baum der Welt, aber auch kein absoluter Champion. Die von Steve Sillett von der Humboldt-Universität und seinen Kollegen durchgeführten Untersuchungen haben bestätigt, dass der Präsident der zweitgrößte Baum ist, der jemals vermessen wurde – und man muss sagen, dass Silletts Team gute Arbeit geleistet hat.

Obwohl Präsident kürzer ist als die höchsten Mammutbäume (Sequoia sempervirens) der nordamerikanischen Pazifikküste oder der australische Royal Eucalyptus, ist Präsident ein viel dickerer Baum als jeder Mammutbaum oder Eukalyptus. Seine blitzschnelle Spitze ragt etwa 75 Meter über den Boden, und etwa auf halber Höhe zweigen vier riesige Äste von der Größe eines ansehnlichen Baumes vom Stamm ab.

Sicher eingebettet zwischen den Berggipfeln, ertragen die Mammutbäume die Last des Winterschnees und viele andere Prüfungen unaufhörlich und gelassen. Unter ihren Kronen haben sich Epochen und Völker gegenseitig abgelöst. Auch wir werden verschwinden, aber sie scheinen ohne Änderungen stehenzu bleiben.

Quelle: natgeo.com

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