Verbundenheit mit der Natur: Eine junge Frau, die in einem Naturschutzgebiet geboren wurde, schläft zwischen Geparden

Die 21-jährige Kristen Kerr, die für die Geparden auf die Annehmlichkeiten des Lebens verzichtet hat, lebt in Südafrika. Geboren und aufgewachsen in dem Wildschutzgebiet, in dem ihre Eltern arbeiteten, war die Verbindung zur Natur so wichtig für sie, dass sie sie nicht mehr loslassen kann.

Kristen lebt seit ihrer Kindheit umgeben von Wildkatzen, Elefanten, Giraffen und anderen Tieren. Sie erzählt, ihr Vater habe ihr beigebracht, wie man mit ihnen umgeht. Im Alter von 10 Jahren gab Kristen die Schule auf und wechselte zum Hausunterricht, weil sie das Gefühl hatte, dass ihr der Kontakt zur Natur fehlte.

Heute ist Kristen erwachsen und arbeitet im Tierheim – sie kümmert sich um die Tiere und bildet Freiwillige aus. Die Frau hat eine besonders herzliche Beziehung zu Geparden.

– Wir haben einmal Geparden aus einer gescheiterten Zuchtfarm gerettet”, erzählt sie. – Eines der Weibchen war trächtig, und ich habe buchstäblich ihre drei Jungen aufgezogen. Jetzt sind sie erwachsen, und manchmal vergesse ich, dass sie Wildtiere sind, und betrachte sie als Hauskatzen. Sie sind eigentlich meine Familie, und ich weiß genau, dass sie mich im Falle einer Gefahr beschützen werden, so wie ich sie beschütze. Sie sind sehr anhänglich, ich kann bequem mit ihnen schmusen und sie streicheln und manchmal sogar neben ihnen einschlafen.

Vor zwei Jahren beschloss Kristen, der Großstadt “eine Chance zu geben” und zog nach Johannesburg. Wie das Mädchen zugibt, wurde ihr schnell klar, dass diese Art von Leben nicht zu ihr passte. – Ich hasste es, jeden Tag im Büro zu sitzen – am Computer zu sitzen war nichts für mich. Mir ist auch aufgefallen, dass die Leute sich ständig miteinander vergleichen, konkurrieren, wer das bessere Auto hat und so weiter. Ich würde lieber die Tiere füttern und mir jeden Tag die Hände schmutzig machen. Als ich nach dieser Reise ins Tierheim zurückkam, war das der glücklichste Moment meines Lebens.

Auf ihrer Instagram-Seite postet Kristen nicht nur Fotos von sich selbst, sondern auch atemberaubende Ansichten Südafrikas und Aufnahmen von Tieren. Wenn man sie betrachtet, kann man verstehen, warum die Heldin dieser Geschichte ein Tierheim einem modernen Büro vorzieht.

– Jeden Tag wache ich auf, gehe aus dem Haus und das erste, was ich sehe, sind Geparden, die 10 Meter von mir entfernt leben”, erzählt Kristen. – Es klingt albern, aber ich habe das Gefühl, dass ich mit den Tieren ohne Worte kommunizieren kann und sie mich verstehen.

Quelle: petpop.com

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